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Ist das Rauchen einer E-Zigarette während der Arbeit sinnvoll?

17 Mrz

Erste Untersuchungen zeigen, dass heute jeder 10. Raucher zur E-Zigarette greift. Tendenz steigend. Die Anbieter werben meist mit dem Argument, dass beim Gebrauch der E-Zigarette der Raucher wesentlich weniger schädliche Stoffe aufnimmt auch die unmittelbare Umgebung nicht so stark beeinträchtigt. Dennoch sollte nicht vergessen werden, dass beim Steamen dem eigenen Körper Nikotin zugeführt wird.

Doch durch die verstärkte Nutzung der E-Zigarette flammt erneut die Diskussion um das Rauchen am Arbeitsplatz auf. Schließlich gibt es klare Unterschiede zwischen der Nutzung einer E-Zigarette und dem traditionellen Rauchen.

Bei dem klassischen Glimmstängel handelt es sich beim eigentlichen Rauchen um die Verbrennung von Tabak. Bei diesem Vorgang werden zusätzlich Stoffe freigesetzt, die als hochgradig gesundheitsgefährdend eingestuft werden. Hingegen wird bei einer E-Zigarette die zugegebene nikotinhaltige Flüssigkeit, das Liquid, mit Hilfe eines sogenannten Verdampfers in ein Gas verwandelt und anschließend vom Nutzer eingeatmet.

Eine Geruchsbelästigung im herkömmlichen Sinn findet somit nur im begrenzten Maße statt. Zudem liegen bis heute keine wissenschaftlichen Erkenntnisse vor, ob es gesundheitliche Probleme im Zusammenhang mit der E-Zigarette gibt. Daher halten Befürworter des Steamens es durchaus für legitim, die Nutzung der E-Zigarette am eigenen Arbeitsplatz wieder zu erlauben.

Die Wirkung des Nikotins bleibt bestehen

Entsprechend greifen Menschen in kreativen Berufen gerne zur E-Zigarette, da auf dem ersten Blick, diese weniger Risiken aufweist. Das Hauptaugenmerk beim traditionellen Rauchen als auch beim Steamen liegt natürlich in der Wirkung des Nikotins. So wirkt das Nikotin in kleineren Mengen stimulierend, was besonders durch die verstärkte Ausschüttung von speziellen Hormonen (Adrenalin, Dopamin und anderen) hervorgerufen wird.

So wird der Herzschlag beschleunigt somit auch der Blutdruck für kurze Zeit deutlich erhöht. Es kommt somit zu einer Steigerung der motorischen Leistungsfähigkeit und einer verbesserten Aufmerksamkeits- und Gedächtnisleistung. Allerdings jeweils nur für einen sehr kurzen Zeitraum. Diese erhöhte Leistungsfähigkeit wird natürlich gerne in bestimmten Situationen am Arbeitsplatz genutzt.

Da allerdings die Wirkung des Nikotins immer nur von sehr kurzer Dauer anhält, neigen einzelne Nutzer schnell dazu, das eigene Rauchpensum deutlich zu erhöhen. Dies gilt sowohl beim Rauchen als auch bei der Nutzung der E-Zigarette. Dagegen spricht, dass eine größere Menge von Nikotin für den Menschen ungesunde Auswirkungen besitzt und sich sehr schnell eine Sucht einstellt. Beim Verzicht auf das Nikotin, stellen sich dann sehr schnell erste Entzugserscheinungen ein.
Auch wenn die elektrische Zigarette viele Vorteile gegenüber dem normalen Rauchen aufweist, sollte doch deren Nutzung möglichst im Rahmen bleiben und nicht unbedingt zur gezielten Leistungssteigerung am Arbeitsplatz genutzt werden.

 
 

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